Good Gamer – Refugees welcome

Pixel Herz

Es gibt immer einen Grund zu helfen und immer wieder finden sich Menschen, die etwas gegen das Elend dieser Welt unternehmen. Good Gamer porträtiert sie. Aus aktuellem Anlass ist dieser Artikel dem Thema „Flüchtlinge“ gewidmet.

Refugees welcome!


Flüchtlinge. Im Moment sind viele Menschen dieser Welt auf der Flucht, sei es vor Armut, Gewalt oder aus einem anderen Grund. Viele begegnen ihnen mit Hass, Xenophobie und Feindlichkeit. An dieser Stelle soll nicht die Sinnlosigkeit von braunen Argumenten erläutert werden, ich werde auch nicht wiederholen wieso Solidarität, Nächstenliebe, Toleranz. Offenheit und (was viele vor lauter rechter Propaganda und besorgtem ??? zu vergessen scheinen) Menschlichkeit wichtig sind. Hier geht es um die Helfer. Eine Anlaufstelle ist seit kurzem #gamers4refugees, eine Seite/Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat Flüchtlingen zu helfen. Dafür kann man hier (← Link) spenden und zusätzlich über soziale Netzwerke auf die Aktion aufmerksam machen. Das gespendete Geld kommt Flüchtlingen zugute.

gamers4refugees

Abgesehen von Spenden und aktiven Hilfemaßnahmen gibt es auch eine ganze Reihe Magazine, Websites etc., die mit Flüchtlingen solidarisieren und öffentlich dazu aufrufen zu helfen (oder wenigstens nicht zu hetzen – das wäre ein Anfang). Unter ihnen ist die WASD, ein „Bookazine für Gameskultur“, wie sie sich selbst treffend betiteln.

Flucht ist kein Action-Adventure, Asylbewerber sind keine NPCs, Krieg ist kein Spiel. -WASD

Unlängst verbreiteten sie folgendes Bild, das ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzt – nicht nur in der Gaming Szene.

wasd refugees

Neben Befürwortungen und Plädoyers für’s Tätigwerden gibt es auch diverse Spiele, die unsereins näher bringen wollen, was Betroffene durchleiden:

Against All Odds ist ein Browsergame, das die verschiedenen Abschnitte im Leben eines Flüchtlings zeigt. This War of Mine zeigt die Miseren eines Krieges und konzentriert sich nicht auf Kämpfe, sondern die Auseinandersetzungen, die abseits der Front geschehen: Hunger, Angst und Ungewissheit. Darfur is Dying ist zwar simpel, aber effizient: der Spieler durchlebt einen Moment eines Menschen in einem von Unterdrückung und Armut gepeinigtem Land. Als Bewohner eines Dorfes muss sich der Spieler auf die Suche nach einem Brunnen begeben ohne dabei vom Militär verschleppt zu werden. Es klingt einfacher als es ist – sowohl im Spiel als auch in Wirklichkeit.

Falls der eine oder andere sich berufen fühlt diesen Artikel, die genannten Spiele, Organisationen oder Bilder zu teilen – ich bitte darum! Für ein friedliches Land in dem jeder Mensch gleich ist.

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