Auf der Aufholspur – was du dieses Jahr schon verpasst hast (13)

TB13

Die dreizehnte Ausgabe bereits und wie immer gilt: News gab es nicht zu knapp, die vollständigen Artikel sind hinter den Überschriften zu finden sowie mehr Bilder und ggf. auch Trailer. Dies ist lediglich eine Zusammenfassung, um den Überblick zu behalten.


Pixel Privateers – Neues Spiel der Terraria Entwickler

Pixel Privateers

Still und heimlich haben Re-Logic und Quadro Delta sich zusammen getan und ein Spiel erschaffen, dessen Titel und Inhalt gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurden. Nach dem gemeinsamen Erfolg mit Pixel Piracy  erscheint im ersten Quartal 2016 Pixel Privateers.

Das Spiel biete eine einzigartige Erfahrung und spielt im All. Allein oder mit Freunden kann man seine Crew erstellen und fremde Welten erkunden.

unique experience in the space exploration genre – full of challenging foes, epic loot, and a hint of intrigue

Das taktisch ausgelegte Squad-RPG soll für die Spieler vor allem Loot bieten, für die Entwickler war es eine Möglichkeit die bisherige Partnerschaft und die zahlreichen Ideen weiter auszubauen.

Den Ankündigungstrailer sowie erste Screenshots gibt es in der vollständigen News. Ein Interview zu Terraia: Otherworld gibt es hier.


ZDF – Was sind „Killerspiele“, was wollen sie und was die neue Dokureihe dazu beiträgt

Eine berechtigte Frage: Wieso tun wir uns diese Diskussion immer noch an? Eine mögliche Antwort: Weil es mittlerweile auch Offensiven gibt, die sich kritisch und objektiv mit dem Thema auseinander setzen, sein Potenzial sowie seine Gefahr beleuchten und nicht nur aus Angst vor etwas unbekanntem entstehen.

Doch hinter der Geschichte dieser Computerspiele verbirgt sich so viel mehr – ZDFinfo erzählt sie, in einer dreiteiligen Doku-Reihe.

Das ZDF sendet ab nächstem Monat eine Dokumentations-Reihe, die sich eben damit beschäftigen soll. Treffend wird zusammengefasst, dass das Wort “Killerspiele”, so der Name der Doku, polarisiert – einerseits versuchen Gamer gegen Vorurteile anzugehen, andererseits werden Assoziationen geweckt, die an die Amokläufer Anfang des Jahrtausends erinnern.

Kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist ähnlich stark aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an Counter Strike, an Doom, mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch an: Erfurt, Winnenden – den Tatorten von Schul-Amokläufen, die Anfang der Nullerjahre Deutschland erschütterten.

Einen nicht unerheblichen Anteil daran trägt die Berichterstattung selbst. Mehrmals wurde versucht die Diskussion mit scheinbar neuen Argumenten und Einsichten fortzuführen, mehrmals scheiterte man an mangelnden Kenntnissen über das Medium, mangelnden objektiven Dialogpartnern und einem Vorurteil, das schon längst in der Gesellschaft etabliert war. Die Dokureihe des ZDF versucht nicht nur die Ursachen dafür zu finden, sondern bietet einen Blick auf die Geschichte digitaler Spiele. Das ermöglicht – im Idealfall – einen Blick auf die Gesamtheit der Problematik, des weiteren soll in der Reihe geklärt werden wie Shooter selbst entstanden und es zu einer so exzessiven Gewaltdarstellung kam, wie wir sie heute vorfinden.

Beteiligt an dem Film ist mit Christian Schiffer, Mitherausgeber der WASD und deutscher Journalist, ein Mann, der sich mit der Materie auskennt, sie genau untersucht hat und einen detaillierteren Einblick ermöglicht. Beispielsweise werden John Romero, Schöpfer von Doom, Gunnar Lott, Inhaber der Agentur Visibility und ehemaliger Chefredakteur der Game Star, und Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, darüber sprechen, was in der “Killerspiele”-Debatte vielleicht noch nicht gesagt wurde.

Der erste Teil namens “Killerspiele – Der Streit beginnt” wird am 6. Februar um 23:15 Uhr auf ZDFinfo ausgestrahlt. Davor wird ab 21 Uhr mit “Väter der Pixel-Monster” und “Atari: Game Over” eine passende Einleitung gesendet.


Life is Strange – Echter Everyday Heroes Fotowettbewerb von Square Enix gesponsort

Mit Life is Strange schufen die französischen Entwickler von DONTNOD nicht nur ein Spiel, das in Erinnerung bleibt, sondern riefen einen Begriff ins Leben, der seither für soziales Engagement steht: Everyday Heroes lautet der Name eines Fotowettbewerbs innerhalb des Spiels und diesen bringt Publisher Square Enix nun ins Real Life.

Life-is-Strange-Schmetterling

Der Wettbewerb startete gestern und noch bis zum 16. Februar können Bilder von “gewöhnlichen Menschen, die außergewöhnliche Dinge tun” eingereicht werden. Der Gewinner erhält ein Stipendium im Wert von 10,000 Dollar, um dessen Fotografie-Affinität zu unterstützen. Zunächst werden aber drei Finalisten gewählt, deren Fotos auf den Social Media Kanälen von Square Enix publik gemacht werden und die zusätzlich eine gerahmte und vom Entwickler-Team unterzeichnete Kopie ihres Bildes erhalten.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind im originalen Beitrag zu finden, weitere Texte zu Life is Strange gibt es beispielsweise hier.


Rocket League – Start der zweiten Saison im Februar mit einigen Änderungen

Wie Psyonix vor kurzem bekannt gab, startet die zweite Saison von Rocket League im Februar. Vor allem das Feedback aus der ersten Saison sei ausschlaggebend für einige Änderungen gewesen.

Was genau diese Änderungen beinhalten, sind der originalen News zu entnehmen.


Xbox One – Abwärtskompatibilität ermöglicht noch mehr Titel

Nicht nur The Witcher 2 kommt auf die Xbox One, sondern auch viele andere Titel. Dank Abwärtskompatibilität könnt ihr sie nun auf der Next Gen Konsole zocken. Microsoft veröffentlichte eine Liste mit den Spielen, die nun verfügbar sind. Außerdem können wir ab sofort mit noch mehr Titeln rechnen und erhalten diese schneller als bisher.


Mighty No. 9 – Release zum 3. Mal verschoben

Mighty No 9

Mit fast vier Millionen Dollar und über 67.000 Unterstützern kann man Mighty No. 9 wohl zu den erfolgreichsten Spielen zählen, die über Kickstarter finanziert wurden. Heute wurden diese 67.266 Backer allerdings enttäuscht: Mighty No. 9 erscheint nicht wie geplant am 9. Februar.

Grund dafür seien diverse Bugs, insbesondere das Matchmaking und die Portierung auf die verschiedenen Konsolen gestalte sich schwierig. Das Team habe seit mehreren Wochen an den Problemen gearbeitet, ein Release im Februar scheint jedoch nicht mehr realistisch. Die Team um Keiji Inafune, von denen bereits alle an Mega Man arbeiteten, entschuldigte sich für den nun schon 3. nicht eingehaltenen Termin.

Die Entwickler planen nun den Release im Frühling 2016. Ob dieser noch einmal verschoben wird, wissen wir auch nicht, aber das Spiel sei immerhin “still right around the corner”.


Five Nights at Freddy’s World – Verfrühter Release und Ärger mit der Community

Es ist gar nicht so lange her, da berichteten wir über die Ankündigung von Five Nights at Freddy’s World und kurz darauf wurde verkündet, dass das Spiel veröffentlicht sei – Wochen vor dem geplanten Release im Februar. Scott Cawthon, Gründer der Reihe, ist dafür bekannt seine Spiele früher zu veröffentlichen als angekündigt, doch nun scheint dieser Plan nach hinten losgegangen zu sein.

In einem Steam Announcement spricht er diesen Fehler an, verspricht Updates zu implementieren und all die Features, die das Spiel hätte haben sollen, nachträglich einzubauen. Er entschuldigt sich bei der Community für seine Eile und erklärt, er sei zu erpicht darauf gewesen das zu zeigen, was schon da war.

You know, I’ve been accused of rushing my games ever since FNaF 1, but I’ve never felt that I’d released a game too early… until now. […] So I say this to a community that I’ve enjoyed and respected for over a year and a half now- I’m sorry. I will continue to add features to the game and make it right.

Doch den Kommentaren zufolge scheint seine Entschuldigung zu spät zu kommen. Viele bemängeln, dass seine Spiele durch verfrühten Release schlecht seien, viele beschweren sich und behaupten, sie hätten nie ein Spiel von ihm gespielt noch würden sie es jemals tun. Andere wiederum loben seine Ehrlichkeit, prangern aber an, er hätte gierig gehandelt. Ob die Reaktionen angebracht sind, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt, letztendlich ist Scott Cawthon auch nur ein Mensch, der gerne Spiele entwickelt.

 

UPDATE: Scott Cawthon gab bekannt, dass Five Nights at Freddy’s World von Steam entfernt wurde. Auf der Seite von Five Nights at Freddy’s 4, dem nun aktuellsten Spiel der Reihe, erklärte er seine Entscheidung. Trotz der positiven Bewertung von 87% sei er sehr unzufrieden gewesen. Auf GameJolt befindet sich derzeit eine Demo des Spiels, sobald Five Nights at Freddy’s World fertig sei, würde dort das komplette Spiel gratis zur Verfügung stehen.  Jeder, der das Spiel über Steam gekauft habe, würde sein Geld zurück erhalten, wie lange Valve dafür brauchen wird, konnte er noch nicht sagen.

2 Comment

  1. andreas kutscher says: Antworten

    Hi Chrissi, hab deine Info 13 gelesen und weitgehend verstanden. Bin ja schon paar jahre älter……

    du hast übrigens sehr gut geschrieben. Sachlich, präzise, keine laberei, bist auf den Punkt gekommen.

    herzlichen Glückwunsch, mach weitere so

    1. Danke Papa :D

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