Call of Cthulhu – Ein Ende des Grauens?

Vielleicht liegt es an meiner Affinität zu Detektivgeschichten, vielleicht an dem Reiz von Spielen, die einige Tage unterhalten, aber nicht ein halbes Leben beanspruchen, oder aber der Geschicklichkeit, mit der die Entwicklerinnen und Entwickler Lovecraft adaptieren und eine dichte Atmosphäre schaffen – Call of Cthulhu kann trotz einiger deutlicher Makel im Großen und Ganzen überzeugen. Neben einer trügerischen und verdächtigen Idylle hat die ganze Stadt einen grünlichen Schimmer, die Gesichter der Inselbewohner wirken fischartig und erinnern direkt an “Schatten über Innsmouth”, einer weiteren Kurzgeschichte von Lovecraft. Wer weiß, wie diese Geschichte ausgeht, hat beim Spaziergang durch Darkwater direkt ein ungutes Gefühl.

Think of the Children – Versagen ist ok

Think of the Children

Die Quintessenz des Multiplayers lautet immer Chaos. Niemand weiß, wo die anderen sind, was sie tun, was man selbst tun soll, um nützlich zu sein oder zumindest nicht im Weg zu stehen. Das jedenfalls beschreibt meine bisherigen Multiplayer-Erfahrungen, die ich aus naheliegenden Gründen nie ernsthaft weiterverfolgt habe. Nun begegnete mir aber Think of the Children, ein Parenting-Simulator, der erst wie der Antichrist meiner Spielevorlieben aussah, in Wirklichkeit aber das beste ist, was man mit anderen spielen kann.

Life is Strange 2 (Episode 1) – Die Welt durch andere Augen spielen

Life is Strange 2

Ein zweiter Teil soll in der Regel größer, schneller, besser sein. Bei einem narrativen Spiel wie Life is Strange erwartet man entsprechend dramatischere Szenen, detailliertere Charaktere, immersivere Umgebungen, in denen man noch mehr über die Protagonisten erfahren kann, wenn man sich nur die Mühe macht, die zahlreichen Gegenstände zu untersuchen.

Unforeseen Incidents – Marcus Bäumer über Inspirationen und die Entwicklung des Spiels

Unforeseen Incidents

Unforeseen Incidents ist ein Mystery Point-and-Click Adventure, in dem Spielende in die Rolle von Harper Pendrell schlüpfen und einer Verschwörung auf die Schliche kommen. Alles beginnt mit einem mysteriösen Brief, den Harper einer Journalistin übergeben soll. Wir sprachen auf der gamescom 2018 mit Marcus über Adventures, Inspirationen und wie es ist ein Spiel zu entwicklen, das besser ist als das Ende von Lost.

Another Sight – Des einen Schwäche

Another Sight

In Another Sight geht es darum, mit zwei Charakteren gleichzeitig zu spielen und die jeweiligen Schwächen durch die Stärken des Anderen auszugleichen. Diese Balance zwischen den Einschränkungen und das gegenseitige Helfen ist Kern des Gameplays und erinnert an ein Koop-Adventure, das man im Singleplayer spielt. Irgendwie traurig, dass ich die Entwicklung der Protagonisten verfolge und ihre Freundschaft beobachte, dabei aber beide allein steuern muss.